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  3. Therapie chorioidaler Neovaskularisationen bei Angioiden Streifen (AS) aufgrund von Pseudoxanthoma elasticum (PXE) und anderen Ursachen
Therapie chorioidaler Neovaskularisationen bei Angioiden Streifen (AS) – Stellungnahme von DOG, RG und BVA
Therapie chorioidaler Neovaskularisationen bei Angioiden Streifen (AS) – Stellungnahme von DOG, RG und BVA

Therapie chorioidaler Neovaskularisationen bei Angioiden Streifen (AS) aufgrund von Pseudoxanthoma elasticum (PXE) und anderen Ursachen

activeStellungnahme von DOG, RG und BVAAngioide Streifen / Pseudoxanthoma elasticum
Jahr: 2026

Angioide Streifen (AS) sind ein Fundusbefund, der am häufigsten im Rahmen von Pseudoxanthoma elasticum (PXE) auftritt. Unbehandelt erleiden die meisten Patienten mit PXE in relativ jungem Alter einen erheblichen Sehverlust durch chorioidale Neovaskularisationen (CNV) und/ oder Atrophie an beiden Augen. Mit den intraokular verabreichten Vascular Endothelial Growth Factor (VEGF)-Inhibitoren steht eine wirksame Therapie der exsudativen CNV zur Verfügung, die einem Visusverlust entgegenwirken kann. Ranibizumab ist in der EU für CNV bei seltenen Ursachen zugelassen (einschließlich Angioider Streifen). Bei Angioiden Streifen sollte stets eine systemische Abklärung zur Diagnosestellung der assoziierten Erkrankung erfolgen. Assoziierte Erkrankungen (PXE, Sichelzellanämie, u.a.) bedürfen unbedingt einer internistischen Mitbetreuung.

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